Herzlich Willkommen!

Termine
WT Datum Beginn Veranstaltung Ort
Fr. 26.04.2019 19:00 Uhr Info-Veranstaltung zur Herderstr. 22 Cafe´ "Herr von Butterkeks, Augustenburgerstr. 2

Neues rund um Herder 22

 

Liebe Bewohner*innen und alle Interessierte am Geschehen in dem schönen Katharinenviertel.

Seit Ende März habe ich mich nicht mehr gemeldet. Nicht, dass sich seitdem nichts getan hat. Es hat sich eventuell zu viel getan.

 

Am 30. März haben wir uns an dem Stadtputztag beteiligt, genau nach dem Motto „Müllvermeidung ist besser als Müllentsorgung." Den Termin haben wir auch genutzt, um uns das Ausmaß der Liegenschaft Herderstr. 22 in Zusammenhang mit der Liegenschaft Augustenburgerstr 2 anzusehen, dass demnächst ja neu bebaut wird. Dann wird es das Cafe´ „Herr von Butterkeks“ leider nicht mehr geben.

Am Sonntag konnte dann jeder Manfred Bliefferts Plakat zur Herderstr. 22 selbst drucken, signieren und durch eine Spende auch erwerben. Das hat reges Interesse gefunden. Zu dieser Aktion hat die NOZ am 12. April auch einen Leserbrief von Imelda Többen, einer Künstlerkollegin von Manfred Blieffert veröffentlicht. Diesen Leserbrief wollte ich gerade in der NOZ-Online lesen und finde stattdessen einen Artikel mit der Überschrift: „Wer das Haus an der Osnabrücker Herderstraße kaufen will, muss sich beeilen“ Darin ist zu lesen, dass die Stadt keine Chance mehr hat, das Haus zu kaufen, selbst wenn sie es doch noch möchte.

 

Wegen der am 30. April bevorstehenden Ratssitzung lädt unser Bürger*innenverein Katharinenviertel am Freitag, den 26. April um 19:00 Uhr im Cafe´ „Herr von Butterkeks“ in der Augustenburgerstr. 2 zu einer Info-Veranstaltung ein. Es ist gut möglich, dass der Tenor dieser Veranstaltung sich dann ändert.

 

Ihr Heinrich Boßmann

 

 

 

Anbei einige Bilder

 

 

 

Manfred Blieffert mit Druckplakat: "Herderstr. 22 erhalten"

 

Manfred Blieffert, bildender Künstler aus dem Viertel, druckt am Sonntag, 31. März von 15-19 Uhr mit seinem Druckfahrrad Plakate vor der ehemaligen Flatauervilla in der Herderstraße. Zugleich präsentiert Blieffert auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen Einblick in den Stand seines partizipativen Druckprojektes "Deine Heimat - unsere Heimat - meine Heimat", ein Projekt mit dem die vom Abriss bedrohte Villa unmittelbar zusammenhängt. Eine schöne Gelegenheit, sich mit Nachbarinnen und Nachbarn über das Haus und die weitere Entwicklung auszutauschen.

 

Stadtputztag am 30.03. gegen 10:00 Uhr und wir sind dabei

Es gehört mittlerweile schon zu den Geflogenheiten unseres Bürgervereins, sich am Stadtputztag zu beteiligen. Damit wollen wir zum Ausdruck bringen, dass alle Bürger Verantwortung haben, sich um die Sauberkeit im Viertel zu kümmern. 

 

 

Aber Müllvermeidung ist besser als Müllentsorgung!

 

 

Wir treffen uns gegen 10.00 Uhr am Gustav-Heinemann-Platz in der Nähe diesen Stilllebens.

 

 

Musikalische Lesung von Detlev Brandt über Antonin Dvorak

Am nächsten Samstag ist es wieder soweit. Detlev Brandt führt uns wieder ein in die Welt der Komponisten des 19. Jahrhunderts. Diesmal geht es um den "Böhmen" Antonin Dvorak. Ort des Geschehens ist wie immer das Café  "Herr von Butterkeks" in der Augustenburgerstr. 2. Beginn ist schon um 18:45 Uhr 

 

Seien Sie herzlich willkommen!

Die Stadt verweigert sich

 

Heute morgen stand in der NOZ geschrieben, das die Stadt das Haus Herderstr. 22 nicht kaufen wolle. So habe eine knappe Mehr im Rat entschieden.

Dazu hat der Vorsitzender unseres Bürgervereins Manfred Haubrock Stellung bezogen:

 

"Es ist eine  Frechheit und zugleich eine Schande, wie die Verwaltung und die Ratsmehrheit mit ihrer Entscheidung über die Zukunft des Hauses mit dem hochsensiblen Thema umgehen.

Hier müssen wir als Verein umgehend Flagge zeigen und eine Gegenposition  mit den engagierten Menschen in Osnabrück, Niedersachsen etc. zu dieser fatalen Entscheidug entwickeln. Es muss Öffentlichkeit geschaffen werden. Politikern, die sich offensichtlich scheuen, sich mit der Geschichte zu beschäftigen und zu feige sind, sich den kritischen Fragen von Bürgerinnen und Bürgern zu stellen, muss verdeutlicht werden, welchen schwerwiegenden Fehler sie wiederum (nach dem Nein zum Kauf des  Nußbaumhauses) mit ihrem nicht öffentlichen Mehrheitsvotum begangen haben. Diesen Menschen fehlt offensichtlich die notwendige Sensibilität und die Ein- und Weitsicht, welche politischen Wirkungen eine derartige Erklärung in einer Zeit hat, in der sich rechte Gesinnung, Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Populismus ausbreiten. Angesichts anderer aktueller  Ausgaben der Stadt ist die fiskalische Begründung für das Votum der Ratsmehrheit ein Armutszeugnis."

 

 

Wir zeigen gleich Flagge ab 20:00 Uhr vor dem Haus oder im Garten gegenüber

 

 

 

Mitgliederversammlung 2019 war gestern.

Gestern haben wir unsere alljährliche Mitgliederversammlung abgehalten. Leider konnte unserer Vorsitzender nicht an der Versammlung teilnehmen, so dass Uwe Sobottka, unser 2. Vorsitzender die Leitung innehatte. 

Die Aktivitäten des Vereins, die er für das Jahr 2018 in dem Rechenschaftsbericht erwähnte, konnten sich sehen lassen. Angefangen mit der Teilnahme an dem Neujahrsempfang der IG Lotterstr. und unserem eigenen Neujahrsessen im Restaurant Calimero ging es mit der Teilnahme am Stadtputztag im März weiter. Im September zeigten wir uns beim "Martinistr. ist autofrei" zusammen mit der Wüsteninitiative auf 2 Infoständen, Würstchen- und Kuchenverkauf und einem überaus gelungenem Rudelsingen. 

Wo wir bei unseren Kulturaktivitäten sind. Verteilt auf das ganze Jahr fanden wieder die musikalischen Lesungen von Detlev Brandt zu den Komponisten des 19. Jahrhunderts statt, die immer gut besucht waren. Außerdem lud Marion Haubrock wieder zu ihren Kunst- und Kulturaustellungen  in Ihrem Garten ein.  Am 30.11.2018 waren wir Veranstalter des abventlichen Klavierkonzertes im Studio Klangspannungen, wo der Pianist Andrée Sebastian Wickel Werke von Chopin, Ravel, Mendelssohn und Mozart zum Besten gab. 

Eines unserer Schwerpunkte, die Erinnerung an der Judenverfolgung im 3. Reich und die Mahnung, dass so etwas nie mehr passieren darf, widmeten wir auch wieder zahlreiche Aktivitäten. Alleine 3 Mal führte Martina Sellmeyer uns auf den Spuren der NS-Zeit im Katharinenviertel. Das Teilnahme daran war überwältigend! Die Stolpersteine sind natürlich auch wieder im November gereinigt worden und Hartmut Böhm hat zum Jahresende Familienfotos der Flatauers auf Ihrem Haus projeziert.

 

Anbei noch einige Fotos von der Mitgliederversammlung:

 

Friedensgang gegen Anitsemitismus am 13. März um 17:00 Uhr 

In der NOZ vom 1.03.2019 las ich über einen für den 13. März geplanten Friedensgang gegen Antisemitismus. Er beginnt um 17:00 Uhr am Theatervorplatz und führt über die alte Synagogenstr. zur jüdischen Gemeinde in der Barlage 41.

Veranstalter sind der Runde Tisch der Religionen und die Erich-Maria-Remarque-Realschule. "Die Akteure aus Judentum, Christentum und Baha´i´ wollen damit einen Beitrag zu den internationalen Wochen gegen Rassismus leisten und reagieren außerdem auf die Zunahme von Antisemitismus in Deutschland. " stand da geschrieben. 

Da wir als Bürger*innenverein Katharinenviertel ähnliche Zielsetzungen haben und der Friedensgang durch unser Viertel führt, wäre es schön, wenn sich aus unserem Viertel Menschen finden, die daran teilnehmen.  Zum Friedensgang gehören  kurzenReden, Statements und Musik. Nähere Informationen können bei Reinhold Mokrosch, Tel: 0541/6821234 oder per Mail: Reinhold.Mokrosch@uni-osnabrück.de erfragt werden.

 

Ihr Heinrich Boßmann, 06.03.2019

 

 

Einladung zur Mitgliederversammlung 2019 

Am Freitag, den 15. März um 19:00 Uhr findet unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt.

Es ist schon Tradition, dass der Veranstaltungsort das Cafe´Herr von Butterkeks ist, das mittendrin in unserem Katharinenviertel liegt.

 

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

 

 

Top   Vorläufige Tagesordnung
1

Formalia

2 Rechenschaftsbericht des Vorstandes
3 Bericht der Kassenprüfer
4 Ausprache zu den Punkten 2 und 3
5 Entlastung des Vorstandes
6 Satzungsänderung: §5 Abs 2 (Mitgliederversammlung
7 Verabschiedung der Datenschutzordnung des Vereins
8 Geplante Aktivitäten 2019
9 Verschiedenes

Das Neujahrsessen ist Geschichte

Am Freitag, den 1. Februar sind wieder viele Mitglieder*innen unseres Vereins der Einladung zum Neujahrsessen gefolgt. Diesmal fand es, wie vor 2 Jahren, im Restaurant Comeback an der Lotterstr. statt. Wir haben uns rege über unsere Geschichte unterhalten und auf jeden Fall viel Spaß gehabt. Leider habe ich meine Fotos "verlegt". Falls jemand Fotos von der Feier gemacht haben sollte und sie mir zur Verfügung stellen möchte, mag er sie mir per Mail zuschicken.

 

Bei der nächsten Zusammenkunft wird es ernster, denn wir treffen uns am Freitag, den 15. März um 19:00 Uhr im Cafe´ "Herr von Butterkeks" zur Mitgliederversammlung. Eine extra Einladung folgt in Kürze.

 

Seht Ihr den Mond über'm Katharinenviertel?

Am 21. Januar war ja bekanntlich eine totale Mondfinsternis. Da ich eh zu solch früher Zeit - 5:40 Uhr - aufstehen muss, um zur Arbeit zu fahren, schaute ich mitten im Viertel nach dem Mond.

Und sah ihn! Er war aber scheu, oder meine Kamera nicht gut genug, und ließ sich lange nicht fotografieren. Doch dann habe ich es doch geschafft.  Mein Foto ist nicht so gelungen wie bei der NOZ., aber es ist im schönen Katharinenviertel aufgenommen. Das sieht man doch?

Unser Bürgerinnen- und Bürgerverein - jetzt schon 30 Jahre alt

Als ich letztens mal wieder in meinem Archiv auf die bis jetzt einzige Straßenzeitung stieß und sie durchstöberte, traute ich meinen Augen nicht. Ich fand dort einen Artikel, der Aufschluß über unseren Verein bietet und beschreibt, dass er im Januar 1989 gegründet wurde. Also ist er 30 Jahre alt. Wer hätte das gedacht!

Bei unserem Neujahrsessem am 1. Februar im Comeback können wir ja in Erinnerungen schwelgen oder vielleicht schon darüber nachdenken, mit welchen Aktivitäten wir dieses Jubiläum würdigen.

 

PS: Keine Sorge, Ihr müßt jetzt nicht das Bild vergrößern, sondern könnt ihn mit dem folgenden Link viel besser lesen: Historisches .

 

20.01.2019 - Heinrich Boßmann

Liebe Mitglieder,

 

zunächst wünsche ich Euch bzw. Ihnen zu Beginn des neuen Jahres einen guten Start in das neue Jahr sowie einen guten Verlauf des Jahres 2019. Zudem hoffe ich, dass viele Erwartungen in Erfüllung gehen, die Ihr bzw. Sie mit den nächsten zwölf Monaten verbindet bzw. verbinden.

 

Im Sinne des Vereins wünsche ich mir eine rege Teilnahme an den geplanten Aktivitäten sowie eine konstruktive Mitgestaltung des Vereinslebens.

 

Die erste Aktivität startet am

Freitag, 1. Februar 2019, um 19.00 Uhr.

 

An diesem Tag wollen wir unser traditionelles Neujahrsessen durchführen. Wir treffen uns im Restaurant COMEBACK, Lotterstr. 19, 49078 Osnabrück.

 

Zur Auswahl stehen Speisen a la Carte oder ein Grünkohlessen, das mit 20 Euro veranschlagt ist. Aus organisatorischen Gründen ist es notwendig, das Grünkohlessen bereits bei der Anmeldung zu bestellen.

 

Ich bitte Euch bzw. Sie, sich spätestens bis zum 27. Januar 2019 bei der Kollegin Margit Scharfe-Pocas (Tel.: 0541 432115,

Email: pocas.scharfe@mail.de) oder bei mir verbindlich telefonisch anzumelden.

 

Selbstverständlich können an diesem Essen auch Bekannte, Freunde und Nachbarn teilnehmen.

 

Weiterhin weise ich schon jetzt auf die Mitgliederversammlung 2019 hin, zu noch gesondert eingeladen wird.

 

 

Mit nachbarschaftlichen Grüßen Osnabrück, 5. Januar 2019

 

Manfred Haubrock

 

Schon wieder ein Jahr vorbei!

Das Jahr 2018 ist jetzt schon vorbei. Anfang des Jahres haben 12692 Besucher unsere Homepage angeklickt. Ende des Jahres, oder besser geschrieben heute, sind es 23877. Das sind knapp 10000 Klicks. Bin gespannt, wie es weiter geht. Es lebe das Jahr 2019.

 

Allen Besúchern wünsche ich, sicher im Namen des gesamten Vorstandes des Bürgervereins Katharinenviertel, alles Gute und Gesundheit im Jahr 2019.

 

02.01.2019 - Heinrich Boßmann

Klavierkonzert zum 1. Advent bei "Klangspannungen"

Wie angekündigt  trafen sich am Samstag den 30. November Musikinteressierte, um sich auf die Adventszeit einstimmen zu lassen. Da die Veranstaltung von unserem Bürgerverein koordiniert wurde, oblag es unserem Vorsitzenden Manfred Haubrock den Piainisten Andree Sebastian Wickel in dessen mit 30 Menschen vollbesetzten Saal vorzustellen.

Dieser kündigte sein Programm an, und legte dann auch gleich los. Zuerst spielte er jeweils ein Klavierwerk von Felix Mendelssohn und von Wolfgang Amadeus Mozart. Dann konnte man sich bei Snacks und Getränken gut unterhalten. Danach gab der Píanist noch ein Klavierwerk von Frederic Chopin und eins von Maurice Ravel zum Besten.

 

  Anbei einige Bilder der Veranstaltung

Kunst und Kultur zum Advent im Katharinenviertel 

Dieses Wochenende hilft unser Bürgerverein gleich mit 3 Veranstaltungen auf den 1. Advent einzustimmen. 

Es fängt am Freitag, den 30.11. um 19:00 Uhr mit einem Klavierabend im Musikstudio Klangspannungen in der Augustenburgerstr. 40 an. Im Rahmen des Abendprogramm werden Werke von Felix Mendelssohn, Wolfgang Amadeus Mozart , Frederic Chopin und Maurice Ravel gespielt. 

Die Teilnahmegebühr beträgt für Erwachsene 15 Euro und für Schüler/Studenten/Mitglieder des BV Katharinenviertel 10 Euro. In den Gebühren sind die Pausengetränke enthalten. Die Teilnehmerzahl ist wegen der Räumlichkeiten auf max. 30 Personen beschränkt. Daher ist eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Montag, 26.11.2018, erforderlich. Die Anmeldung wird durch die vorab auf das Konto des Vereins eingezahlte Teilnahmegebühr verbindlich.

 

Am Sonntag, den 2. Dezember geht es dann von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr mit einer Adventsaustellung im Garten von Marion und Manfred Haubrock in der Adolfstr. 23 weiter, wo um 15:30 Uhr auch zum Glühweinausschank eingeladen wird.

 

Also: wir sehen uns!

 

Aktuelles über das Haus an der Herderstr. 22

 

Das Wichtigste zur jüngsten Entwicklung: Ende Oktober verstarb die Besitzerin des Hauses Herderstraße 22. Deren Vater hatte 1939 das Gebäude im Zuge der damaligen „Arisierung“ zu einem Spottpreis erworben.

Das elegante Haus im Bauhausstil wurde dann in der Nachkriegszeit durch bauliche Änderungen verschandelt. Zweck war die Erweiterung der Wohnfläche. Vor etwa 20 Jahren wurde das Haus entmietet. Nach heutigem Geld dürfte die Besitzerfamilie in den 50 Jahren der Vermietung Einnahmen in Höhe von etwa einer Million Euro erzielt haben.

Nunmehr ist der Erbfall eingetreten und damit das Spekulationskarussell eröffnet.

Fraglos würde es viele „Investoren“ geben, die die Beinahe-Ruine für eine Million Euro oder mehr unbesehen erwerben würden, um nach dem Abriss ein neues Gebäude mit zahlreichen und sehr teuren Eigentumswohnungen zu errichten, - natürlich, im Untergeschoss, mit Einfahrt zur Tiefgarage und so weiter. Das Bild der Straße würde sehr leiden und die Bevölkerungsstruktur im Katharinenviertel würde ein weiteres Mal zugunsten sehr Wohlhabender verschoben werden.

Um das Haus vor Spekulationen und Abriss zu schützen, hatte der Bürgerverein Katharinenviertel bereits vor einem Jahr einmal die Initiative ergriffen, bei dem zuständigen Landesamt die Unter-Denkmalschutz-Stellung zu beantragen. Dies wurde von dort mit Hinweis auf den veränderten und schlechten baulichen Zustand und den geringen historischen Wert abgelehnt, - dies sogar ohne Bescheid, weil die beantragenden Personen ja nicht direkt betroffen gewesen wären und deshalb keinen Anspruch auf Bescheidung hätten: So jedenfalls denken Juristen darüber.

Der Antrag auf Unter-Denkmalschutz-Stellung war übrigens von mehr als 100 Mitbürgern und nicht zuletzt von den eigentlichen Eigentümern, etwa von dem in Israel lebenden Juri Palter, Enkel von Rafael Flatauer, durch Unterschrift unterstützt worden.

Jetzt, mit der Nachricht vom Tod der Besitzerin, hat der Bürgerverein eine neue Initiative gestartet: Die Fraktionen im Stadtrat und der Oberbürgermeister wurden aufgefordert, ihrerseits die Unter-Denkmalschutz-Stellung bei der Landesbehörde zu beantragen, dies in der Verantwortung für die Stadtbildwahrung. Außerdem sei das Gebäude ein letztes steinernes Zeugnis der Progromnacht vom 09.11.1938.

Damals waren die jüdischen Männer in das Konzentrationslager Buchenwald verschleppt worden, und die Frauen und Kinder jüdischer Religionszugehörigkeit waren in dies Haus eingesperrt worden, bzw. hatten dort Zuflucht gesucht und wurden durch „mutige“ Mitmenschen durch Steinwürfe und andere Drangsalierungen bedroht.

Inzwischen läuft – bis Mitte Dezember – eine abendliche Diaprojektion auf die Fassade des Hauses Herderstraße 22, und zwar mit Bildern aus dem Fotoalbum der Familie Flatauer.

 

23.11.2018 - Text und Bilder von Hartmut Böhm

Detlev Brandt: "Am Anfang war Beethoven", Folge 2

 

Am Samstag, den 20. Oktober lud Detlev Brandt wieder zu seiner musikalischen Abendunterhaltung ein und es kamen knapp 30 Menschen, um gebannt sein Wissenwertes über Leben und Wirken von Ludwig van Beethoven zu lauschen. Schon damals wurde angekündigt, dass es eine Fortsetzung geben wird.

 

Die findet am Samstag, den 17. November um 18:45 Uhr ,

wie gewohnt im Cafe´ "Herr von Butterkeks" in der Augustenburgerstr. 2 statt.

 

 

Alle sind herzlich eingeladen! Brücken zur ersten Lesung werden gebaut.

 

 

Vom Putzen der Stolpersteine, Folge 9

Es stimmt! Der Bürgerverein Katharinenviertel hat jetzt schon zum 9. Mal die Stolpersteine im Viertel gereinigt. Im November 2010 hatten wir unsere erste Putzaktion. Darüber gibt es einen Artikel in der NOZ, den ich im Computer gefunden habe.

 

Wie immer fingen wir mit dem Reinigen vor dem Haus Herderstr. 22 an. Frau Jabs-Kiesler, Patin der Stolpersteine für Raphael und Alma Flatauer putzte diese Steine. Dann machten wir uns auf den Weg die anderen Steine im Katharinenviertel zu reinigen, wohl wissend, dass wir nicht alle der mittlerweile mindestens 23 Steine auf 14 Stationen reinigen können. Wir stellten aber auch fest, dass nicht nur wir in der Hinsicht aktiv waren. Einige Steine glänzten schon. Vor dem Haus Martinistr. 67a reinigten wir auch die Stolpersteine zum Gedenken an die Familie van Pels. Das waren die ersten Steine, die in Osnabrück verlegt wurden, und zwar im November 2007. Auch hier eine schöne Geste. Neben den Steinen lag ein Blumengebinde. Das haben wir vor dem Reinigen beiseite gelegt, um es danach wieder vor den Steinen zu platzieren. 

 

 

Reinigung der Stolpersteine

Wie jedes Jahr werden wir auch dieses Jahr die zahlreichen Stolpersteine im Katharinenviertel an einem Termin reinigen, der in der Nähe der Reichsprogramnacht liegt, wo die Nazis die Synagogen in Brand gesetzt haben. Dieses Mal ist es am Samstag, den 10.November.

Wir treffen uns, wie gewohnt um 11:00 Uhr vor dem Haus Herderstr. 22. Interessierte sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Damit wollen wir einen Beitrag leisten, dass das Unrecht des Naziregimes niemals vergessen wird.

 

Ihr Bürgerinnen- und Bürgerverein Katharinenviertel

 

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Rückblick auf Führung von Martina Sellmeyer zu "Auf den Spuren der NS-Zeit im Katharinenviertel"

 

Am Sonntag, den 22.10. führte Martina Sellmeyer zum 3. Mail durchs Kathaninenviertel auf den Spuren der NS-Zeit. Wegen der großen Nachfrage bei den vorherigen Führungen, wollte Martina die Teilnehmerzahl auf 2o begrenzen, so dass sich Interessierte vorab per Mail anmelden sollten. Das hat auch gut funktioniert. 

Ich persönlich konnte an der Führung leider nicht teilnehmen, doch bekam ich eine sehr positive Rückmeldung. Daraus möchte ich gerne zitieren:

 

" An dieser Stelle möchte ich mich nochmal für die tolle Führung durch das Katharinenviertel bedanken!

Es war beeindruckend, bedrückend und sehr lehrreich. 

Ich hoffe, dass Führungen dieser Art noch oft durchgeführt werden, um möglichst viele Menschen zu erreichen.

Für mein Empfinden spricht auch nichts gegen einen Obolus, einer anschließenden Spende oder gar einer Gebühr dafür."

 

 

 

 

Anbei einige Impressionen der Führung

 

.                                                                                                                                                    .

Neues aus dem schönen Katharinenviertel

Gerade ging ich wieder durchs Katharinenviertel spazieren und sah, dass sich am Haus Herderstraße 22 etwas verändert hat. Das interessierte mich und ich ging näher zur Tür. Was dort hing, erstaunte mich doch sehr. Der Stromleser hat sich auch hier angekündigt. Wie er dort hereinkommen will, weiß ich nicht. Wohl steht an der Tür zum Souterain ein Schlüssel. Vielleicht fehlte mir nur die Kraft, die Tür zu öffnen. Doch ich denke, dass er unverrichteter Dinge wieder heimkehren wird. Stromverbrauch wird er dort eh nicht registrieren können, weder im Souterain noch im übrigen Haus.

 

 

Martina Sellmeyer: Auf den Spuren der NS-Zeit im Katharinenviertel

Im Katharinenviertel lag nicht nur das Braune Haus und damit die Zentrale der NSDAP in unmittelbarer Nachbarschaft zur Synagoge. Hier wohnten bis zu ihrer Flucht oder Deportation zahlreiche jüdische Familien neben SA-Einheiten, der NSDAP-Ortsgruppe Martinitor oder der NSV. Im Zentrum des Viertels lag der Tennisplatz, den die jüdischen Familien nach dem frühen Ausschluss aus dem Osnabrücker Turnverein in den zwanziger Jahren betrieben haben.

 

Die ca. zweistündige kostenlose Führung führt noch einmal zu den spannungsreichen Orten der NS-Zeit.

Zeit: Sonntag, 21. Oktober 2018 11 Uhr.

Treffpunkt Villa Schlilkker

Da die Teilnehmerzahl auf 20 begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderich unter Heinrich.Bossmann1@t-online.de .

 

 

Detlev Brandt: "Am Anfang war Beethoven"

Dieses Mal lädt uns Detlev Brandt ein zu einer neuerlichen Lesung über den Heros Beethoven. Er möchte uns Beethovens Netzwerk erläutern und  4 Musikstücke näher bringen. 

 

Die Abendunterhaltung fängt am Samstag, den 20. Oktober schon um 18:45 Uhr an. Ort ist wie gewohnt das Cafe "Herr von Butterkeks" in der Augustenburgerstr. 2.

 

 

 

 Martinistraße autofrei

Lange hatte ich überlegt, welchen Titel ich diesem Artikel geben sollte, evtl. "Regenspiele auf der Martinistr.", doch das würde das Unwichtige hervorheben. Am Wichtigsten war tatsächlich, dass die Martinistr. am Sonntag, den 23. September vom Autoverkehr befreit war. Man konnte auf einer Straßenseite Infostände aufbauen oder Essen und Trinken anbieten. Die andere Straßenseite war zum Flanieren gedacht. Dort konnte man auch Fahrräder aller Art ausprobieren, auch Lastenfahrräder. Historische Räder gab es auch zu bewundern, aber diese waren wohl nicht fahrtüchtig. Im Weiden-Carree fand außerdem ein Fahrradmarkt statt. 

Eine Bewohnerin der Martinistraße öffnete auch Ihren Garten und Gartenlaube zum Bewundern, welche Idyllen sich hinter den Häusern verbergen. Aber auch die Straße selbst war teilweise begrünt. Für den Weltkindertag war der Arndtplatz hergerichtet, wo auch die Hauptbühne aufgebaut war.

 

Unser Bürgerverein nahm auch tatkräfig an diesem Ereignis teil. Wir haben 3 Zelte aufgebaut und verkauften zusammen mit der Wüsteninitiative Bratwürste und gespendete Kuchen. Und sorgten für eines der Highlight des Tages, Rudelsingen. Wir auf jeden Fall hatten unseren Spaß dabei.

 

PS: Das Wetter meinte es leider nicht gut mit uns. Es regnete mehr oder weniger den ganzen Tag. Das mag viele Menschen abgehalten haben zu kommen. Aber sie haben auf jeden Fall etwas verpasst. Deswegen sollte dieses Ereignis nächstes Jahr wiederholt werden. 

 

 

Anbei einige Impressionen

 

Bouleturnier 2018

Um 14:00 Uhr trafen sich die Menschen, die Interesse hatten an unserem Bouleturnier teilzunehmen. Und wer kam zu spät? Ich! Also musste ich bei der ersten Runde aussetzen und hatte Zeit, das Turnier mit Bildern zu verewigen.

 

Anfangs wurde um die Gruppenauswahl geboult. Und schon gings los. Zaungäste waren auch dabei. Es wurden 2 Runden gespielt. Diejenigen, die beide Runden gewonnen hatten, kämpften dann um die Teilnahme zum Finale. Bis dahin, war Manfred Haubrock, unser Vorsitzender, noch dabei. Doch für's Finale hat es dann doch nicht gereicht.  Am Ende gewann Jürgen Hinrichsen das Turnier. Unter Applaus wurde ihm von Manfred Pokal und Sekt übereicht und zum Sieg beglückwunscht.

 

Bis dahin hatte das Wetter noch mitgespielt. Danach fing es an zu regnen.  Mal sehen, ob wir morgen bei Martinistraße autofrei auch so viel Glück haben. Seien Sie dabei.

 

 

 

 

 

Martinistaße ist autofrei

Die Stadt Osnabrück und die Stadtwerke Osnabrück sorgen im Rahmen der Veranstaltung "Osnabrück hat Autofrei" dafür, dass am Samstag, den 23. September die Martinistraße autofrei ist. Die Veranstalter möchten damit eine der Verkehrshauptadern der Stadt zur Erlebniswelt einer nachhaltigen mobilen Zukunft machen.

So ist verschiedenen Organisationen die Möglichkeit geboten, sich zu präsentieren. Diese Gelegenheit möchte unser Bürgerverein zusammen mit der Wüsteninitiave nutzen. Wir bauen gemeinsam einen Stand an der Ecke Martinistraße/Uhlandstraße auf, wo Besucher sich mit Kaffee und Kuchen sowie mit Würstchen versorgen können. Daneben gibt es musikalische Einlagen. Natürlich werden Gespräche und Informationen ebenfalls eine Rolle spielen.                                                                                                                                                                                                  mehr Infos siehe Bildlink

 

Klar ist, dass solche Stände aufgebaut und abgebaut werden müssen. Daher wären wir für jeden Menschen dankbar, der uns dabei unterstützen möchte. Dieser möge bitte das folgenden Formular ausgefüllt an Manfred Haubrock, Adolfstr. 23, 49078 Osnabrück schicken oder eine Mail an Manfred,Haubrock@-online.de schreiben.

 

………………………………… (Bitte abtrennen) ………………………………..…………………

Ich bin /Wir sind bereit am Sonntag (23. September 2018)

 

Ο beim Aufbauen zu helfen (8.30 Uhr – 10.30Uhr)

Ο beim Abbauen zu helfen ( ab 18 Uhr)

Ο Kuchen zu spenden

Ο im Kuchenstand zu helfen (bitte Zeitangabe:…………………)

Ο im Würstchenstand zu helfen (bitte Zeitangabe ……………………)

Zudem möchte ich/möchten wir

  • Informationen über den Verein erhalten

  • Mitglied(er) des Vereins werden.

 

Name, Vorname: .................................................................................................................................

 

 

15.09.2018, Heinrich Boßmann

 

 

 

Wieder ein Bouleturnier!

 

Eigentlich haben wir immer ein Bouletournier organisiert zur Eröffnung der Saison. Díesmal ist alles anders. Hauptsache es findet statt! Wir treffen uns dazu am :

 

 

 

Die Sieger vom letztem Jahr

 

Samstag, 22. September 2018, ab 14:00 Uhr

am Gustav-Heinemann-Platz

 

Gespielt wird auch in diesem Jahr um den Wanderpokal des Vereins. Alle Interessenten können kostenlos teilnehmen.

 

 

Das Kathrinchen schließt!

 

 

Der Naturkostladen "Kathrinchen" schließt Ende des Monats seine Pforten. Seit dem Hilferuf Anfang des Jahres wuchs die Mitgliederzahl auf ca. 120 an. Das reicht aber anscheinend nicht, um den Laden professionell weiterzuführen.

"Das Faß zum Überlaufen brachten die im Zusammenhang mit der "ewigen" Baustelle auf der Augustenburger Straße auftretenden Anlieferprobleme. Nächtlich verkehrswidrig parkende Autos verunmöglichten es der anliefernden Spedition des Biogroßhändlers, den Laden anzufahren und mit Ware zu versorgen", so die Aussage von Frau Jedersberger.

 

Damit geht eine lange Tradition zu Ende. Schon 1981 kauften Mitglieder einer Food Coop Waren von einem Biohof in Engter und lagerten diese beim Weinladen "Veritas" des Herrn Kaiser in der Martinistr. zwischen.  Irgendwanm wurde dann ein Naturkostladen von Mitgliedern der Food Coop mitten im Viertel und zwar gegenüber dem heutigen Standort eröffnet. Er war einer der ersten Bioläden in Osnabrück.

Seit mindestens 1991 befindet sich das "Kathrinchen“ in der Augustenburger Straße 24. Das habe ich schwarz auf weiß, da in unserer ersten und bis jetzt einzigen Straßenzeitung, die damalige Betreiberin des Geschäftes Frau Kellersmann eine Anzeige schaltete. Sie wird wohl in dem Bild zu sehen sein. 

 

Frau Jedersberger führt das Geschäft seit knapp 10 Jahren.  Seitdem hat der "Tante Emma Laden" immer mehr Konkurrenz bekommen, erst durch den "SuperBioMarkt" an der Lotterstr.  und dann kam auch noch der "Denn's Biomarkt" im Weidencarree dazu. Und jetzt ist leider Schluß.

 

Aber vielleicht doch nicht endgültig! Es gibt noch Hoffnung, dass sich Menschen zusammenfinden, die den Laden nebenberuflich weiterführen wollen, vielleicht als Genossenschaftsladen. Sie mögen dann bitte eine Email an gudrun.jedersberger@osnanet.de schreiben.

 

 

 

 

 

 

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